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Die Stromausfälle im Münsterland sind nahezu jedem noch in Erinnerung. Auch der Orkan "Kyrill" hat quer durch Deutschland seine Spuren hinterlassen. Der Sachschaden geht in die Größenordnung von hunderten Millionen Euro. Manchmal führt aber auch eine naheliegende Baustelle zu einem Stromausfall, der den laufenden Betrieb eines Unternehmens stillegt.
Folgeschäden, wie z.B. in Mitleidenschaft gezogene Hardware oder Datenverluste, sind bei Stromausfällen ohne Schutz durch eine USV unausweichlich.
Die Felder GmbH Löttechnik aus Oberhausen (www.felder.de) hat rechtzeitig auf die potentiellen Gefahren eines Stromausfalls reagiert und zu diesem Zweck die Reinvestition in eine dem aktuellen Bedarf angepasste aber auch skalierbare USV geplant.
Die Anforderungen an diese USV waren auf dem ersten Blick recht einfach: Die Stützzeit soll 1 Stunde betragen und die Serverlandschaft soll komplett über diese USV abgesichert werden.
Um sich der Materie zu nähern, hat der bei Felder verantwortliche Administrator Darko Krsnik bereits im Vorfeld Informationen eingeholt und eine grobe Produktvorauswahl getroffen. Mit seinen Informationen und unserem KnowHow kamen wir ins Gespräch.
Nachdem wir die Anforderungen kannten, haben wir gemeinsam mit dem Kunden eine IST-Aufnahme der vorhandenen Serverlandschaft gemacht. Dabei wurde verschiedene technische Eckdaten der Server ebenso aufgenommen, wie der allgemeine Zustand der Stromverteilung.
Mit diesen Informationen stiegen wir in die Projektplanung ein.
Während der Planungsphase stellte sich schnell heraus, das die urspünglich getroffene Vorauswahl die gestellten Anforderungen erfüllen würde, aber bezogen auf dem IST-Bedarf sehr großzügig dimensioniert war.
Das eine zu klein dimensionierte USV nicht besonders klug ist, leuchtet ein. Aber wie verhält es sich mit einer zu groß dimensionierten USV? Nun, mindestens 2 Gründe sprechen für sich:
Eine zu groß dimensionierte USV hat einen schlechteren Wirkungsgrad, was bedeutet, dass ein Teil der Stromaufnahme einfach nur in Wärme umgewandelt und nicht produktiv genutzt wird. Je nach Größe der USV und je nach Strompreis kann das einen monetären Verlust von mehreren hundert oder tausend Euro im Jahr allein durch den erhöhten - aber nicht genutzten - Strombedarf bedeuten.
Ebenfalls ist natürlich eine größere USV im Produktpreis teurer als eine kleinere USV. Das bedeutet einen höheren Kapitalbedarf bei der Anschaffung - mit allen damit verbundenen Themen wie Kapitalkosten, Abschreibungswerte, Veränderung der Liquidität (Stichwort Basel II) usw.
Wir schnürten somit ein USV-Paket bestehend aus einer APC SmartUPS RT 5000 mit zusätzlichem Batterypack sowie 2 Stromverteilungseinheiten. Dieses Paket stellten wir im Hause Felder vor.
Augenscheinlichster Vorteil unserer Projektplanung war zunächst ein um knapp 2000 Euro reduzierter Produktpreis - verglichen mit dem ursprünglich geplanten Budged.
Wir konnten aber weitere Vorzüge unserer Lösung ins Feld führen. Durch die in den bestehenden Serverschrank integrierten Stromverteilungseinheiten und die dadurch bedingte sinnvolle Kabelführung entsteht nicht nur ein besserer Überblick, sondern auch eine bessere Wärmeabfuhr der laufenden Server. Ebenfalls ist eine Raumtemperaturüberwachung integriert worden, deren Werte in die Shutdownstrategie einfließen.
Das bei unserem Vorschlag eine webbasierte Konfiguration der gesamten Anlage genauso möglich ist, wie die Übermittlung von Statusmails an die verantwortlichen Personenkreise, versteht sich fast von selbst.
Das Gesamtkonzept überzeugt schließlich, so dass die Felder GmbH die Lieferung und Installation der Gesamtlösung beauftragte.
In Abstimmung mit dem Elektriker wurde zunächst die separate Stromversorgung der SmartUPS RT 5000 bereitgestellt. Da es sich bei diesem Modell um eine USV handelt, die festverdrahtet und besonders abgesichert angeschlossen werden muss, obliegt dieser Teil der Arbeiten ausschließlich elektrotechnisch qualifiziertem Personal.
Nach Installation der 2 Stromverteilungen und Inbetriebnahme der USV wurden alle Server und weiteren Netzwerkkomponenten sowie die TK-Anlage an das System angeschlossen. Das zur Verfügung stehende Zeitfenster wurde auf die Mittagspause des Unternehmens gelegt und eingehalten. Für die Mitarbeiter entstand somit kein Arbeitsausfall.
Nach erfolgter Installation wurde die benötigte Shutdownstrategie implementiert. Dabei wurden Regeln festgelegt, wie der Informationsfluss via E-mail bei bestimmten Ereignissen zu erfolgen hat und in welcher Reihenfolge welche Server den Shutdownbefehl erhalten. Da nicht nur ein Stromausfall für den Shutdown sorgt, sondern auch die Raumtemperaturüberwachung einen solchen auslösen kann, sind die Server auch bei Ausfall der Klimaanlage vor Überhitzung geschützt.
Nach abschließender Kalibrierung der USV mit allen angeschlossenen Komponenten, konnten wir auch die garantierte Stützzeit von einer Stunde mit konkreten Zeitangaben untermauern. Diese liegt deutlich über der geforderten Zeit, was weitere Optionen für die Zukunft offen lässt, ohne zusätzliche Investitionen tätigen zu müssen.
Aus der einfachen Anforderung eine neue USV anzuschaffen, die eine Stützzeit von einer Stunde für alle angeschlossenen Geräte bietet, wurde ein schlüssiges Gesamtkonzept.
In diesem Konzept finden sich Themen wie Skalierbarkeit, Produktqualität und passende Shutdownstrategie genauso wieder wie die Berücksichtigung der Raumtemperatur, eine sinnvolle Stromunterverteilung und E-Mailbenachrichtigungen an relevante Personenkreise.
Auch ein für viele Kunden wichtiger Punkt wird erfüllt: Ein kompetenter Ansprechpartner der das Projekt von Anfang bis Ende begleitet.
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Wollen auch Sie mehr über USV-Anlagen aus dem Hause APC erfahren, beraten wir Sie hierzu gerne. Sprechen Sie uns an.
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