Letzte Änderung:
14. Oktober 2009

Grundlagen der Virtualisierung

Die Frage "Was ist Virtualisierung?" lässt sich gar nicht so einfach beantworten, wie man es zunächst glauben mag.

Virtualisierung (oder virtuell) ist etwas, was so aussieht und sich so verhält, als wäre es real.

Zugegebenermaßen ist das nun auch keine Definition, die ausreichend Klarheit bringt.

Im IT-Umfeld ist die Definition schon etwas einfacher. Wenn man hier über Virtualisierung spricht, ist damit gemeint, verschiedene Techniken anzuwenden, die es erlauben, bestehende Resourcen eines Computers aufzuteilen, damit diese besser ausgelastet sind.

Virtualisierung im IT-Umfeld

Auch wenn immer wieder das Argument zu hören ist, der Rechner/Server sei zu langsam, so ist doch in den meisten Fällen festzustellen, dass die Hardwareresourcen aktueller Server kaum ausgelastet sind.

Am Beispiel des Prozessors läst sich das ganz gut darstellen. Moderne QuadCore-CPUs sind mit den normalen Anforderungen eines Fileservers oder Terminalservers schlicht unterfordert. Auch der in den Servern verbaute RAM ist nicht immer voll ausgelastet.

Beides ist aber mit mehr oder weniger hohen Investitionskosten angeschafft worden, verbraucht laufend Energie und hat einen entsprechenden Kühlbedarf.

Durch die Virtualisierung können in der Regel ca. 50% - 70% der Gesamtkosten Ihrer IT gesenkt werden.

Folgende Vorteile lassen sich direkt durch die Einführung von Virtualisierungslösungen ableiten:

  • Senkung der Kapitalkosten - weniger Hardwarebedarf, Senkung der Betriebskosten, weniger Personalkosten für Servicetechniker
  • Bessere Auslastung der Resourcen - mehrere virtuelle Maschinen laufen auf nur einem physikalischen Server
  • Reduzierung der Kosten des Serverraums - weniger Fläche, weniger Kühlleistung, weniger Server, weniger Strombedarf
  • Höhere Verfügbarkeit der Hardware - virtuelle Umgebungen unterbrechungsfrei sichern, wiederherstellen, auf andere Serverhardware migrieren
  • Mehr Flexibilität - dynamische Resourcenverwendung, schnelle Bereitsstellung von virtuellen Maschinen, "mal eben" etwas testen ohne Hardware kaufen zu müssen
  • Geringerer Verwaltungsaufwand - zentrale Verwaltungsoberfläche, weniger Verwaltungsobjekte

Anhand der oben genannten Vorteile lässt sich schnell ableiten, dass Virtualisierung kein neue Hype ist, sondern eine erst zu nehmende Lösung um die IT-Kosten zu senken und die heute benötigte Flexibilität zu erhöhen.

Insbesondere der Themenbereich GreenIT wird unter anderem mit Virtualisierung real umgesetzt.

Dabei sei noch angemerkt, das die Geschichte der Virtualisierungstechniken bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht. Damals musste man sich bereits zu Zeiten der großen (und teuren) Mainframes Lösungen einfallen lassen, um die doch arg knappen Resourcen besser ausnutzen zu können.

Auf der x86-Plattform wird ebenfalls schon lange (Mitte/Ende der 90er Jahre) mit Virtualisierungstechnologien gearbeitet.

Somit kann heute auf eine ausgereifte Virtualisierungstechnologie zurückgegriffen werden, die ihre Kinderkrankheiten bereits abgelegt hat.

     
   

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Wir vom Netzwerkstudio verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich der Virtualisierung auf VMware-Basis.

Lesen sie hier weiter, was virtuelle Maschinen sind.

     

 

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